Seit immer und für immer Brot 🥖

Ich habe noch gestern philosophiert und nachgedacht, wie sehr ich mich verändert habe. Nur eins blieb. Seit immer und garantiert für immer liebe ich 💖Brot💖

Manchmal erstaunt mich das und ich weiß gar nicht, warum das so ist 🤷🏻‍♀️Ich könnte auf alles verzichten, aber nicht auf mein Brot & Gebäck & mein Sonntags -Frühstücksbrötchen 🥐🥖🥨Mein Heiligtum. Ich nehme manchmal sogar mein Brot auf Reisen, wenn ich es im Packstress noch schaffe, frisch zu backen.

Ich könnte auch nie Brot wegwerfen. Das kommt allerdings von der polnischen Mentalität. Meine Oma hatte immer einen Bauernstuten in Reserve, gerne unter ihrem Kissen im Bett. Meine Mutter macht immer Brot – Hamsterkäufe. Als wir sie neulich zu Ihrem 70-sten Geburtstag überraschten und vor der Tür meiner Eltern in Polen standen, hat meine Mama uns gesehen, die Augen wurden feucht und sie sagte …rate mal, was ???? Nein…nicht „wie schön dass, ihr da seid“ !!!

Genau : das magische Wort : Brot.

„Wie gut, dass wir genug Brot haben !!!“ Das waren ihre ersten Worte. Dann mussten wir alle lachen, denn es gab schon ordentlich viel zu Essen, was sie für die Feier am nächsten Tag vorbereitet hat 😱😱😱

Wenn ich zu Hause Brot backe, schon der Duft von der frischen Hefe bringt mich sofort zu der Bäckerei meines Onkels, wo ich sehr viele Ferienwochen und Wochenenden verbracht habe und wo mein zweites Zuhause war, wo ich auch immer Schutz fand, wenn meine Eltern mich nicht verstanden oder eine meiner verrückten Entscheidungen nicht akzeptierten. Mein Onkel tat es immer. Seine Wohnung ist direkt verbunden mit der Bäckerei und wenn das erste Brot gebacken wird, alles duftet so herrlich, vor 30 Jahren genau gleich wie auch heute. Umso mehr Freude macht mir auch Backen in meiner Küche mit den Kindern. Wenn sie kneten dürfen, an der Hefe riechen und die Nase verziehen, verwundert rufen „Puuuhhh, das stinkt“. Nein, die Hefe ist besonders and es riecht wunderbar. Deswegen nehme ich ungern Trockenhefe, so neutral im Geruch und die Konsistenz von Pulver. Nun diesmal, für dieses Rezept wollte ich mich selber überzeugen, dass eine mini Dosis an Trockenhefe funktioniert und den Teig wachsen lässt. Allerdings braucht es eine Weile und Geduld. Es lohnt sich aber auf jeden Fall !

🥂🥂🥂auf ein gutes Neues Jahr 2019 🥂🥂🥂

🥖🍞Olivenbrot 🥖🍞

Für 1 großen Laib oder 8 kleine Brote:

100 schwarze Oliven, entsteint und in kleine Stücke geschnitten, gut abgetropft

450 Gramm Dinkelmehl ( Type 1050 )

1/4 TL Trockenhefe

2 TL Salz

3 TL Zaatar Gewürz ( oder Kräuter der Provence )

Mehl zum Arbeiten

In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Salz und Kräuter mischen. 330 ml kaltes Wasser mit Oliven dazugeben und kurz alles unterrühren. Abgedeckt 18 Stunden ruhen lassen ( optimale Temperatur zwischen 18 und 21 grad ) ich habe meinen Teig auf die Fensterbank gestellt .

Am nächsten Tag bestreue die Arbeitsfläche mit Mehl und tue den Teig raus. Arbeite mit der Teigkarte. Von rechts nach links und von oben nach unten überschlagen und wiederholen, bis der Teig straffer wird ( 2-3 mal )

Bereite das Geschirr, was du zum Backen nutzen wirst. Bestreue es mit reichlich Mehl und leg den Teig rein. Decke das Brot nochmal ab und lass es für 2 Stunden am warmen Ort stehen.

Heize den Ofen vor, 250 Grad.

Backe das Brot zugedeckt für 30 Minuten. Nimm das Brot raus und backe für weitere 10-15 Minuten ohne Deckel in der Temperatur : 230 Grad.

Sollst du eine Form für 8 kleine Brote / Brötchen benutzen, backe alles in der Temperatur : 220 Grad für insgesamt 35 Minuten.